Wie steht es um die Existenzgrundlage der jetzigen Landwirtschaft? In Zeiten der Klimakrise scheint es ein Problem von mangelnder Fertilität von verändertem Saatgut zu geben: Aspekte wie Kosten, Hunger oder das Problem der Macht der Saatgutherstellenden tragen dabei ein höheres Gewicht. Ist die Lösung hierbei die Gentechnik?
Montag, 28.10.2024
In der Klimakrise steht die Landwirtschaft weltweit vor grossen Herausforderungen: Wasserknappheit, erschöpfte Böden und extreme Wetterbedingungen stellen die Ertragsstabilität infrage. Gleichzeitig wird diskutiert, ob das Saatgut, auf das viele Betriebe angewiesen sind, in seiner Fruchtbarkeit und Resilienz nachlässt – insbesondere die industriell veränderten Sorten.
Welche Rolle spielt dabei die Abhängigkeit von grossen Saatgutunternehmen, und wie wirkt sich das auf Kosten und die Vielfalt der Sorten aus? Kritiker sehen hier eine zunehmende Machtkonzentration, die die Unabhängigkeit der Landwirte bedroht. Gentechnik könnte möglicherweise Lösungen bieten, indem sie klimaanpassungsfähige Sorten schafft – jedoch bleiben Fragen zu Abhängigkeiten, ethischen Aspekten und möglichen Risiken offen. Welche Alternativen bieten sich an, wie zum Beispiele regenerative Anbaumethoden oder die Rückkehr zu lokal angepasstem Saatgut? Kann eine Kombination aus traditionellem Wissen und neuen Technologien die Existenzgrundlage der Landwirtschaft sichern?
Generationentalk mit:
Moderation: Lea Schütz (21)

Der Generationentalk 2024 wird unterstütz durch die Burgergemeinde Bern, die Stadt Bern und die Gesellschaft zu Zimmerleuten.