Acht freiwillig Engagierte von UND Generationentandem zeigen in der Ausstellung «UND Perlen» ihre persönlichen Kunstwerke. Entstanden ist die Ausstellung aus dem Wunsch nach Vielfalt, Austausch und einem Ort, an dem Kreativität als Hobby sichtbar werden darf.
Montag, 26.01.2026
«UND Perlen» ist eine Ausstellung von freiwillig Engagierten bei UND Generationentandem. Im Begegnungszentrum im Höchhus werden bis Mitte Februar 2026 persönliche Kunstwerke von acht Aussteller:innen gezeigt. Die Bandbreite reicht von klassischen Maltechniken bis zu experimentellen Materialien. Entstanden ist die Ausstellung aus dem Wunsch, das Höchhus mit weiteren Ausstellungen zu beleben und die Vielfalt kreativen Schaffens sichtbar zu machen.
Es stellen aus:
Cornelia Christen ist Teil der Arbeitsgruppe Ausstellungen und teilt hier ihre persönlichen Erfahrungen – anhand von drei Fragen.
Wie ist die Idee zu dieser Ausstellung entstanden – und wie habt ihr entschieden, welche Engagierten und Bilder gezeigt werden?
Cornelia Christen: Nach der Ausstellung von Richard Gasser wurde Mitte November 2025 die Arbeitsgruppe Ausstellungen gegründet. Die grundlegenden Fragen waren: Will UND Generationentandem weitere Ausstellungen machen und wer soll ausstellen?
Bei unserem ersten Treffen wurde schnell klar, dass wir es grossartig finden, wenn weitere Ausstellungen das Höchhus beleben. Wir waren uns auch einig, dass wir mehrere Ausstellende bevorzugen. Ganz wichtig war, dass alles Mögliche an Maltechniken und Materialien Platz hat. Wir hofften so, eine Vielfalt für eine inspirierende Ausstellung zu erhalten.
Da sich tagtäglich Freiwillige für das UND Generationentandem engagieren, kam die Idee auf, bei ihnen nachzufragen, ob da eventuell Kunstwerke vorhanden sind. Es meldeten sich acht Personen und wir konnten diesen allen einen Platz anbieten.
Wie war es, mit so vielen unterschiedlichen freiwillig Engagierten an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten? Was war herausfordernd, was besonders schön?
Es war spannend, da zumindest ich niemanden kannte. Ein neues Umfeld, neue Menschen. Treffen sich unsere Meinungen, damit wir zu einem Ziel kommen? Herausfordernd war, die anderen in ihrer Sprache, ihrer Ausdrucksweise verstehen zu lernen und umgekehrt, wie ich mich ausdrücken müsste, damit sie meine Gedanken, Ideen nachvollziehen konnten. Auch das Wesen jedes Einzelnen zu erfassen war wichtig, damit alle die Möglichkeit hatten, sich einzubringen, sich wohlzufühlen.
Besonders erstaunlich und schön fand ich, dass sich die Stärken von jedem schnell herausstellten und die Zusammenarbeit sofort funktionierte. Das Vertrauen war schnell aufgebaut und aus ICH, DU entstand ein WIR.
Was macht diese Ausstellung deiner Meinung nach besonders – im Vergleich zu anderen Ausstellungen? Oder: Was wünschst du dir, dass Besucher:innen fühlen oder denken, wenn sie diese Ausstellung sehen?
Das Besondere für mich ist die fantastische Vielfalt des kreativen Schaffens. Und dass alle Ausstellenden Kreativität als Hobby betreiben.
Auch der Ausstellungsort ist speziell. Eigentlich eine grosse Herausforderung mit diesen Wänden und Lichtquellen. Jedoch mit viel Charme, es fühlt sich irgendwie «heimelig» an. Ein Platz zum Verweilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Ich wünsche mir für die Besucher:innen: Inspiration für ihr eigenes kreatives Gestalten. Mut zum Ausprobieren oder Motivation, selbst mit kreativ sein zu beginnen. Zeit zum Abschalten, für einmal den Alltag vergessen zu können, ganz in das Geheimnisvolle der Bilder einzutauchen und dass sie mit einem Lächeln nach Hause gehen.